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Sextoys

Einen wasserdichten Vibrator nutzen

22. Juli 2026 · 5 Min. Lesezeit · Die Redaktion

Dusche und Bad sind häufige Fantasien. Sie werden einfach, sobald man eine Schutzart lesen kann und das Toy trocken lädt.

Die Schutzart lesen, nicht das Wort „waterproof“

„Wasserfest“ heißt oft Spritzer. „Wasserdicht“ sollte auf eine IP-Klasse verweisen. IPX7 etwa ist ein kurzes Eintauchen, rund einen Meter für eine halbe Stunde. IPX6 hält Strahlwasser aus, nicht unbedingt ein langes Bad. Steht auf dem Datenblatt keine Klasse, bleibt man draußen.

Tasten und die Ladeklappe sind die Schwachstellen. Vor der Dusche prüfen, dass alles zu ist, und nichts abnehmen, solange das Toy nass ist.

Im Wasser ändert sich die Geste

Wasser spült Gleitgel und einen Teil der Empfindung weg. Nachlegen, oder ein Gel wählen, das etwas länger hält. Den Rücken abstützen, die Temperatur etwas senken: zu heiß, macht sie unaufmerksam und kann im Bad schwindelig machen.

Das Toy kann rutschen. Eine Schlaufe, oder einfach eine freie Hand, verhindert, dass es mitten im Moment auf dem Wannenboden landet.

Danach zählt Trocknen so viel wie Waschen

Mit klarem Wasser spülen, Seife, Kalk und Gleitgel weg. Außen trocknen, vor allem den Ladeanschluss, bevor man einsteckt. Ein noch feuchtes Toy zu laden ist der sicherste Weg, es zu ruinieren.

Nicht in einem nassen Waschlappen lassen. An der Luft, Kappe offen, dann trocken lagern. Eine müde Dichtung oder ein Riss: nicht mehr ins Wasser mitnehmen, auch wenn es letzte Woche noch vibriert hat.

Diese Texte sind allgemeine Hinweise. Sie ersetzen weder eine ärztliche Einschätzung noch eine sexologische Begleitung, wenn etwas beunruhigt oder wehtut.

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